Niki de Saint Phalle

Eine Künstlerin auf der Suche nach dem Heiligen "Weibliche Spiritualität"
"Je crois que j‘ai toujours eu la foi bien que je sois passée par un stade terriblement athée. Je me souviens d‘un prêtre qui est venu à une exposition ou j‘avais casseé des crucifix. Il m‘a dit: ‘Voilà une artiste religieuse.‘ Je lui ai demandé pourquoi. ‘Parce que vous êtes préoccupée par Dieu. C‘est au centre de votre travail.‘"

Der Bahnhofsengel
Die Schutzengelin Seit November 1997 schwebt im Zürcher Hauptbahnhof ein Schutzengel über den Reisenden. Auf die Frage, ob sie an Schutzengel glaube, antwortet Niki de Saint Phalle: "Ich glaube an Schutzengel, ich glaube an Engel. Ich gehöre zwar keiner bestimmten Religion an, aber ich bin eine spirituelle Person. Was den Schutzengel betrifft, so war es mir sehr wichtig, dass er weiblichen Geschlechts ist. Denn ich glaube nicht, dass Engel ausschliesslich männlich sind." Niki de Saint Phalle bezeichnet sich selbst als eine spirituelle Person. Sie fühlt sich keiner bestimmten Religion zugehörig, rechnet sich aber auch nicht zur New-Age Bewegung. Wie hat Niki de Saint Phalle zu der ihr eigenen Spiritualität gefunden - einer Spiritualität, die sowohl christliche Elemente als auch Göttinnenfiguren und die Welt des Tarot integriert.